Oh Schreck, ein Leck! – Eine chinesische Handwerkerkomödie

Oh Schreck, ein Leck! Eine chinesische Handwerkerkomödie

Zehn aufgeregte Schaulustige und ein Kühlschrank stehen im Hof. Was los ist? Bei uns gehen heute die Handwerker ein und aus.

Oh Schreck, ein Leck! – Eine Handwerkerkomödie

I. Akt

Wochenende, 6 Uhr morgens

Lautes Poltern gegen unsere Wohnungstür reißt uns jäh aus dem Schlaf. Es ist das ältere Ehepaar, das unter uns wohnt. Aufgeregt brüllen die beiden durcheinander. Bei ihnen kommt Wasser durch die Decke! Literweise! Die komplette Wohnung ist schon nass! Lautes Geschrei inklusive Weltuntergangsszenario! Jetzt ist bestimmt auch der Letzte im Haus wach.

Die Besichtigung des Wasserschadens stellt sich als enttäuschend heraus. Statt rauschender Fluten im Wohnzimmer gibt es nur einen kleinen feuchten Fleck an der Decke zu sehen. Unsere Untersuchungen im eigenen Küchenschrank, durch den die Wasserleitungen und diverse andere Rohre laufen, ergeben: Aus dem Durchlauferhitzer tropft tatsächlich Wasser. Vermutlich durchgerostet.

Nachdem das Ehepaar noch einmal zum Schimpfen vorbeigeschaut hat, kommt die Frau allein zu uns. Diesmal ist sie mit einer Taschenlampe bewaffnet und will sich die Katastrophe mit eigenen Augen ansehen. Sie reißt unsere Schranktüren auf, was gar nicht so einfach ist, weil die Hälfte zugenagelt ist, und verlässt die Wohnung erst wieder, nachdem Herr M. mit dem Vermieter einen Termin ausgemacht hat. Der regt sich zwar wie immer erst einmal auf, dass wir in seiner Bruchbude alles kaputt machen müssen, will aber jemanden vorbeischicken, der sich die Sache »mal anschaut«.

Später

Ein Handwerker schaut sich unseren kaputten Durchlauferhitzer an und stimmt zu: Das Ding ist hinüber. Er kann es reparieren, müsste aber ein andermal wiederkommen. Bevor er geht, knöpft er uns noch 100 RMB Kaution ab, auch wenn nicht ganz klar ist, warum.

Unser cholerischer Vermieter will den Durchlauferhitzer nicht reparieren lassen, sondern einen neuen kaufen. Den will er uns vorbeibringen, sobald er ihn geliefert bekommt. Allerdings wird das ein paar Tage dauern, in denen wir komplett auf warmes Wasser verzichten müssen. Ist ja nichts Neues.

Einige Tage später

Zwei Gas-Männer kommen mit unserem Vermieter im Schlepptau vorbei. Angeblich tritt irgendwo im Haus Gas aus, weshalb sie alle Leitungen prüfen wollen. Sie klettern in der Küche auf die Anrichte, reißen eine Schranktür halb aus den Angeln und prüfen die Leitungen um den Gaszähler, der in einem nutzlosen Hängeschrank versteckt ist. Ergebnis: »Mit den Gasleitungen gibt es keine Probleme.«

Einen Tag später

In der Küche riecht es plötzlich nach Gas. Wir lassen jemand zur Prüfung kommen. Der Gas-Mann klettert auf die Anrichte, hält sein Messgerät in unseren Hängeschrank und verliert dabei halb seine Trainingshose. Ergebnis: »Ja, da ist Gas. An den Leitungen liegt es aber nicht. Das muss aus der Wohnung über euch kommen. Einfach mal Fenster auflassen, dann ist wieder gut.«

Einige Stunden später

Entgegen aller Prophezeiungen ist der Gasgeruch stärker geworden. Wir lassen zwei Männer vom Gas-Notruf kommen. Zum ersten Mal werden nun die kompletten Gasleitungen in der Küche geprüft und nicht nur der spärliche Teil im Hängeschrank. Und tatsächlich! Sie finden ein Leck im Küchenschrank unter der Anrichte. Nachdem sie sich über die Unfähigkeit der anderen Gas-Männer aufgeregt haben, drehen die Männer vorsorglich dem ganzen Haus die Gaszufuhr ab.

Am nächsten Tag wird jemand zur Reparatur vorbei kommen. Auch der Vermieter will morgen den neuen Durchlauferhitzer vorbeibringen und installieren lassen. Weil Herr M. arbeiten muss, werde ich den ganzen Tag allein mit dem Zirkus sein. Das wird lustig.

Durchlauferhitzer
Der neue Durchlauferhitzer – ein Prachtstück im Küchenschrank

II. AKT

8:15 Uhr

Kaum bin ich allein, klingelt schreit der Vermieter auch schon und bringt ein riesiges Paket, das er auf seinem Moped angeschleppt hat. Er stellt den neuen Durchlauferhitzer in unserer Wohnung ab und will später mit einem Handwerker wiederkommen.

9:00 Uhr

Der Vermieter und ein Handwerker tauschen den Durchlauferhitzer aus. Ich bin überrascht, dass alles so reibungslos und schnell geklappt hat – obwohl der Handwerker gemault hat, dass bei uns die Hälfte aller Steckdosen nicht funktioniert und er so nicht arbeiten kann.

Als sie gehen wollen, bemerke ich starkes Tropfen aus dem Wasserhahn.
Handwerker: »Das war schon so.«
Ich: »Das war vorher nicht so.«
Vermieter: »Können Sie das reparieren?«
Handwerker: »Jetzt nicht so direkt …«
Vermieter: »Dann lassen wir das so. Stellt einfach ‘nen Eimer drunter und nutzt das Wasser. Nicht so viel verschwenden, ja?«
Sie gehen.

11:00 Uhr

Der Vermieter ist wieder da, um auf die Gas-Männer zu warten. Weil sich unser mühsamer Smalltalk bald erschöpft hat, will er schon mal die Kochstelle in der Küche abbauen, um Platz für die Handwerker zu schaffen. Doch er bekommt den Schlauch nicht vom Gerät, hat Probleme mit unserem Schraubenzieher mit den austauschbaren Köpfen, lässt dann alles so halbfertig liegen und geht fernsehen. Natürlich hat er Probleme mit der Fernbedienung, die funktioniert nämlich nicht richtig. Ist ja seine.

12:50 Uhr

Der Vermieter beschließt zu gehen. Zuvor zeigt er mir noch, was die Gasmänner in der Küche auf keinen Fall zerstören dürfen: die Arbeitsplatte!

13:00 Uhr

Zwei Gas-Männer, die zwischen 8 und 13 Uhr vorbei kommen wollten, kommen pünktlich um 13 Uhr. Sie zeigen mir, was sie auf jeden Fall zerstören müssen: die Arbeitsplatte!

Ich erkläre ihnen, dass sie das laut Vermieter nicht dürfen. Und Fliesen von der Wand reißen? Ich weiß nicht. Sie werden wütend. Wie sollen sie arbeiten, wenn sie nicht an die Leitungen kommen können? Sie stürmen aus der Wohnung.

13:30 Uhr

Unser Vermieter, die beiden Gas-Männer und vier neugierige Nachbarinnen stehen in unserer Küche. Die Gas-Männer zeigen dem Vermieter, was sie zerstören müssen, der Vermieter stellt sich stur, die Frauen zeigen sich interessiert. Es entbrennt ein Streitgespräch zwischen allen Anwesenden. Jetzt geht es darum, wer was wann gesagt oder nicht gesagt hat und was ich als Ausländer verstanden, nicht verstanden oder so halb verstanden haben könnte. Ergebnis: Der cholerische Vermieter jagt alle aus dem Haus. Gas-Männer und Frauen geifern im Hof weiter, der Vermieter schreit mich noch eine Weile an und verschwindet dann wortlos.

13:50 Uhr

Tumult im Hof. Der Vermieter ist wieder da und klagt dem nächstbesten Passanten sein Leid – brüllend, versteht sich. Der Wasserhahn tropft inzwischen stärker.

Der Wasserhahn tropft inzwischen stärker.
Der Wasserhahn tropft inzwischen stärker.

14:30 Uhr

Der Vermieter hat einen Handwerker organisiert, der nun doch die Arbeitsplatte zersägen darf. Er ist immer noch sauer, inzwischen allerdings, weil er nicht zum Essen kommt. Bevor die Arbeiten beginnen können, muss er noch ein Sägeblatt für seinen Handwerker kaufen gehen. Der hat (als einziges Werkzeug, übrigens) zwar eine kleine Handkreissäge dabei, aber offensichtlich kein Sägeblatt. Während der Vermieter unterwegs ist, bereitet sich der Handwerker auf seine Arbeit vor. Dazu braucht er von mir eine Plastikflasche, einen Korkenzieher und einen leeren Reis-Sack. Ist er so eine Art chinesischer MacGyver?

14:45 Uhr

Der Vermieter bringt das Sägeblatt und verschwindet wieder. Der Handwerker klopft inzwischen mit meinem Hammer ein paar Fliesen von der Wand, geht zwischendurch zweimal aufs Klo und setzt sich nach jeder Fliese erst einmal auf einen Stuhl.

15:10 Uhr

Der Vermieter beaufsichtigt den Handwerker beim Fliesenabschlagen und Arbeitsplatteaufsägen. Zwischendurch schaut mal der ein oder andere neugierige Nachbar vorbei, lässt sich alles erklären und hält den Handwerker von der Arbeit ab.

15:20 Uhr

Weil die beiden Gas-Männer nach dem Streit mit dem Vermieter immer noch beleidigt sind, wollen sie auf keinen Fall mehr zu uns in die Wohnung kommen. Schließlich kommen drei andere Gas-Männer vorbei, die sich um die Rohre kümmern. Weit kommen sie nicht. Sie müssen ein neues Rohr nach unten verlegen und dafür ein großes Loch in den Fußboden bohren. Der Vermieter will mit den Nachbarn unter uns reden, der Handwerker geht eine Bohrmaschine organisieren. Die Gas-Männer verschwinden vorsichtshalber auch.

15:45 Uhr

Nach einem Riesengeschrei bei den Nachbarn, als käme es von ungefähr 20 Personen, ist es totenstill geworden. Wo sind die Leute? Und was passiert jetzt mit meiner Küche?

16:00 Uhr

Der Vermieter ist wieder da. Allerdings will er nur meinen Hammer holen, damit sein Handwerker, der ja außer der Säge kein Werkzeug mit hat, in der Wohnung unter uns weiterarbeiten kann.

16:15 Uhr

Der Vermieter will die Ausleihfrist unseres Hammers und bei der Gelegenheit gleich noch die unseres Schraubenzieher-Sets verlängern – bis morgen. Ist es in China tatsächlich so ungewöhnlich, Werkzeug zu besitzen? Vor dem Haus haben sich inzwischen zehn aufgeregte Schaulustige eingefunden, einer hat sogar einen Kühlschrank dabei.

16:25 Uhr

Die Arbeit kommt endlich in die Gänge. In mysteriösen Intervallen wird in meiner Küche gehämmert, gesägt und gebohrt. Zeitweise sind mal wieder alle wortlos verschwunden. Manchmal stinkt die ganze Wohnung nach Gas, dann wieder wird durchs ganze Haus oder im Hof gebrüllt. Immerhin tut sich was.

III. AKT

17:30 Uhr

Ziemlich überraschend ist man fertig. Der Handwerker und die drei Gas-Männer sind bereits verschwunden. Nur der Vermieter kämpft noch vergeblich damit, seinen kaputten Fernseher auszuschalten. Schließlich überlässt er das mir und geht.

Die Küche gleicht einem Schlachtfeld. Überall Staub, Dreck, Holzstücke mit rostigen Nägeln drin und natürlich Scherben von Fliesen und der Arbeitsplatte. Ein dickes neues Rohr zieht sich die nun nackte Wand nach oben. Das alte Rohr hängt halb zersägt daneben. In der Arbeitsplatte klafft ein riesiges Loch, die Schränke darunter sind mit Schutt gefüllt. Das soll jetzt übrigens so bleiben.

Immerhin tropft der Wasserhahn nicht mehr.

Fertig
Fertig! Das Loch und die Rohre sollen übrigens so bleiben. Zum Glück wohnen wir nur noch rund einen Monat hier.

Nachtrag

Wir haben die Kaution von 100 RMB und unser Werkzeug inzwischen wieder zurückbekommen. Bei den Schraubenzieherköpfen fehlt sogar nur ein einziger Aufsatz. Dafür haben die Handwerker das Sägeblatt und einen Bohrmaschinenaufsatz bei uns vergessen. Das Loch in der Arbeitsplatte haben wir mit einem Brett bedeckt, das wir im Treppenhaus gefunden haben. Auch der Wasserhahn tropft wieder. Wir können es kaum erwarten, in ein paar Wochen endlich umzuziehen.

Was ist euer lustigstes oder nervigstes Erlebnis mit Handwerkern?

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32 Gedanken zu “Oh Schreck, ein Leck! – Eine chinesische Handwerkerkomödie

  1. Klingt wie ein Drehbuch für Monty Python. :-))) Ich kann mir aber gut vorstellen, wie das nervt, wenn man es mit derartigen „Profis“ zu tun hat und die ganze Nachbarschaft und die halbe Straße dabei mit einbezogen wird. Handwerker sind schon ein ganz besonders Kapitel. So extreme Auswüchse kenne ich noch aus den Zeiten der DDR. Da hatte in unserer früheren Wohnung ein Ofensetzer einen neuen Kachelofen bei uns gesetzt. Nachdem alles fertig war, konnte mit dem Heizen begonnen werden – und siehe da, der ganze Qualm entwich aus dem Schloss der Wohnstubentür. Irgendwie hatte er den Ofen wohl statt an der Esse an einen toten Strang angeschlossen und der Rauch suchte sich einen Weg durchs Mauerwerk und fand in der Schlossöffnung schließlich einen Ausgang. Der Anblick des Gesichts des Profis, der das selbst kaum glauben konnte, war unbezahlbar, auch wenn uns damals nicht nach Lachen zumute war. Gleichzeitig wurde nämlich die Wohnung nämlich tapeziert und zu der Zeit war gerade unsere Tochter unterwegs. Da hat man auch ohne solche Kapriolen schon genug zu tun.
    LG, Eberhard

  2. Deine Beschreibung der Vorgänge gefällt mir, nicht natürlich das, was da geschehen ist. Mein Beileid! Es erstaunt mich immer wieder, wie aus China sowohl die besten Hightech-Geräte als auch die schlimmsten Schrottsachen kommen können. Es muss irgendwie mit der Mentalität dieses Volkes zusammenhängen, die ich trotz intensivem Studium noch nicht ganz verstehe. Aber das macht andererseits das Reisen in dieses schöne Land auch so attraktiv.

    1. Hmm … Mein Mann meint, dass man in so staatlichen Firmen wie der Gasfirma nicht so leicht rausgeworfen wird und deshalb die Arbeit auch nicht so ernst genommen wird. Und dann kommt es zu solchen Geschichten.

      China wird auf jeden Fall nie langweilig 😀

  3. Ich lach mich schlapp! Das liest sich wunderbar. Wenn ich China nicht kennen würde, würde ich denken, Du hast die Geschichte etwas ausgeschmückt. Aber China kann manchmal so sein. 😉 Mein merkwürdigstes Abenteuer mit chinesischen Handwerkern habe ich in meinem Artikel über die Glühbirnenwitze beschrieben. Die kennst du schon. LG Ulrike

      1. Nein, ich kenne nur Handwerker mit schweizerischer Fachkompetenz (und entsprechenden Preisen!!!), amerikanische Stümper (kostet nicht viel und hält dafür nicht lange), australische Improvisations-Genies und Mexikaner, die – ganz biblisch – aus scheinbarem Nichts ganz viel machen.
        Nicht zu vergessen mein innig geliebter Mitbewohner, der uns auf unseren Reisen wie daheim dank seinem handwerklichen Geschick schon vor sehr, sehr viel Unbill verschont hat.

  4. Hahaha super beschrieben 😀 wenn auch für dich natürlich sehr ärgerlich.
    Zieht ihr selber um oder lasst Ihr eine Firma kommen ?? Wenn ja wirst du da sicherlich das nächste kleine Highlight erleben 😉

    LG

    1. Danke.
      Das wird drauf ankommen, wo die neue Wohnung ist. Wenn sie nur wieder zwei Häuser weiter ist, können wir selbst alles rübertragen. Aber wenn es ein bisschen weiter ist, werden wir wieder einen Transporter mieten. Ich werde aber bestimmt darüber berichten, wenn es sich lohnt.

      Das nächste Highlight wird jetzt erst mal die Wohnungssuche 😀

  5. Es ist wahnsinnig lustig, zu lesen, aber….. Äh….. Eigentlich schlage ich die Hände überm Kopf zusammen. Gut, dass ihr umzieht, Beileid und Kompliment zu euren Nerven!

    1. Mal schauen, wie es in der nächsten Wohnung wird. In der davor hatten wir nämlich das gleiche Problem, nur haben sich die Reparaturarbeiten da fast einen Monat hingezogen …

  6. Jetzt weiß ich auch warum Du die ganze Sache so locker hin genommen hast. Ihr zieht um! Wenn Ihr in der Wohnung bleiben müsstet, hättest Du bestimmt die Krise bekommen…
    Aber warum müssen Chinesen immer rumbrüllen und sich so aufregen? Das sind doch ganz normale Reparaturarbeiten. Mit einer Tüte Baldrian kann man da wohl nix ausrichten. Die brauchen alle Valium oder so, damit die wieder runter kommen. 😉
    LG Susanne

    1. Wenn wir nicht umziehen würden, hätte mich auf jeden Fall das Loch in der Arbeitsplatte fertig gemacht 😉

      Wirklich rumbrüllen tut eigentlich nur der Vermieter, der ist da ganz extrem und den kann dann auch keiner mehr beruhigen. Kann schon verstehen, dass das dann auch viele aufregt und sie dann auch anfangen zu schreien. Aber Valium ist eine gute Idee 😀

  7. Ich hatte vielleicht Glück, aber während der sechs Jahre, die ich in Peking lebte, hatte ich kein einziges Mal ernsthafte Probleme mit den Handwerkern. Gut, einer hat mal dem Nachbarn in den Sicherungskasten gebohrt, aber das hätte jedem passieren können. Und oft wurde nur so repariert, dass es wieder ein paar Wochen hielt. Aber ansonsten war ich immer ganz zufrieden, wenn man bedenke, dass das jeweils ungelernte Handwerker sind.

    1. So ging es mir am Anfang auch. Ich hatte auch lange keine Probleme mit den Handwerkern und habe mich immer gewundert, wo die anderen ihre Geschichten her haben. Sie haben zügig repariert und gut war (zumindest für ein paar Wochen, genau ;-)).

      Die großen Probleme haben wir immer im Zusammenhang mit der hiesigen Gasfirma (das oben geschilderte Problem hatten wir vor zwei Jahren in einer anderen Wohnung genau so schon einmal). Die Inkompetenz könnte also an deren Mitarbeitern und den anderen Firmen, die sie beauftragen, liegen…

      1. Das sind halt diese grossen Staatsbetriebe, wo keiner so recht weiss, was er machen kann, darf und/oder soll. Mit denen hatte ich auch immer wieder Probleme. Die „kleinen“ Handwerker um die Ecke, die auf eigene Rechnung arbeiten, sind meistens sehr erpicht darauf, den Kunden zufrieden zu stellen.

        Für mich gehört das zu den faszinierenden Dingen in China: Vieles ist dort viel ausgeprägter. Während bei uns in der Schweiz (und Deutschland) der Service überall zwischen mittelmässig bis knapp gut ist, kannst du in China zwischen unverschämt bis nahezu perfekt eine viel grössere Bandbreite finden.

  8. Moin,

    tut mir Leid um Deine Nerven aber ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert.

    Eine Frage ist aber noch offen, was ist aus dem Zuschauer mit dem Kühlschrank geworden? *gnihihi*

    LG Thomas

    1. Ach, ging so. Der Vermieter hat sich ja um alles gekümmert, ich musste ja nur den ganzen Tag Treppe hoch, Treppe runter, um den ganzen Leuten die Tür aufzumachen 😀

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