In 12 Fragen durch den Sommer in Shanghai

Sommer in Shanghai

In Shanghai gibt es noch einen echten Sommer, so richtig mit Sonne und Schwitzen, dafür seltsamerweise ohne Sonnenbrand (kommen die bösen Strahlen nicht durch den Feinstaub?). Dieses Jahr hat er sich unverschämt viel Zeit gelassen und plötzlich ist er doch noch gekommen, der Shanghaier Sommer. Mein vierter schon. Was habe ich daraus gelernt? Beobachtungen, Fragen und Antworten.

Sommer in Shanghai

Sommerkleider, die im Wind flattern. Hitze, die sich wie eine zweite Haut um den Körper legt. Der Lotus-Geruch von Mückenspray und das ohrenbetäubende Rasseln der Zikaden in den Bäumen. Für mich ist der Sommer in Shanghai einfach die beste Jahreszeit und das, obwohl es ziemlich heiß und tropisch schwül werden kann. Ständig Schwitzen finde ich aber immer noch besser als pausenloses Frieren im Winter! Viele Expats scheinen das anders zu sehen und verkrümeln sich im Sommer lieber in die Heimatstaaten.

Wie sieht so ein typischer Sommer in Shanghai eigentlich aus? Weil ich das immer wieder gefragt werde und viele Leute über solche Suchbegriffe auf meine Seite kommen, habe ich einen alten Text von 2012 mal aktualisiert und angepasst:

1. Wie heiß ist der Sommer in Shanghai?

Das Beste vorweg: So ein Sommer in Shanghai ist lang. Normalerweise trage ich hier im April das letzte Mal etwas Langärmliges und dann erst wieder Anfang Dezember. Das heißt, dass man rund sieben Monate durchgehend ohne Jacke rausgehen kann!

Spätestens im Mai geht der kalte Frühling in den Sommer über. Nach ein, zwei Wochen Dauerregen Anfang Juni (meist um das Drachenbootfest herum) wird es dann so richtig heiß. Soll heißen, ab dann ist es eigentlich durchgehend zwischen 30 und 40°C warm, auch nachts. In dieser Zeit steigt dann leider auch die Taifun-Gefahr. Vor ein paar Jahren hatten wir hier übrigens mal eine Hitzewelle, in der das Thermometer tagelang (wochenlang?) auf mindestens 48°C geklettert ist. Das war dann sogar mir zu heiß.

Ab September kühlen die Temperaturen auf unter 30°C ab und bleiben bis Anfang Dezember mild, ehe es schlagartig eiskalt wird.

2. Wie sieht es mit der Luftfeuchtigkeit aus?

Die hohe Luftfeuchtigkeit macht die Temperaturen im Sommer erst unerträglich. Sie sorgt dafür, dass man sofort schwitzt, sobald man auch nur einen Fuß vor die Tür setzt, dass Papier sich wellt, Kekse innerhalb weniger Stunden weich werden, Wände und gerahmte Bilder schimmeln und Essen innerhalb von Stunden Matsch wird.

Kleidung fühlt sich selbst im Schrank oft feucht an. Das ist tückisch. Um die Schimmelgefahr wenigstens im Kleiderschrank zu reduzieren, kann man Luftentfeuchterboxen reinstellen. Ansonsten hilft nur, pausenlos die Klimaanlage laufen zu lassen, da die der Luft auch die Feuchtigkeit entzieht.

3. Warum nehmen Chinesen Iglu-Zelte mit in den Park?

Parks sind in Shanghai gern frequentierte Freizeitoasen. Im Gegensatz zu Deutschen, die sich beim ersten Sonnenstrahl sämtliche Kleider vom Leib reißen und sich auf den zeckenverseuchten Parkrasen legen, nehmen viele Chinesen ihre Ein-Mann-Igluzelte mit, um sich beim sonntäglichen Picknick im Kreis der Familie einen Rest Zivilisation zu bewahren.

Ins Zelt kann man sich inmitten der Menschenmasse für einen Mittagschlaf oder das Stillen eines Babys zurückziehen. Privatsphäre und mobiler Schatten – keine schlechte Idee eigentlich! Nur kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Klima im Zelt angenehmer ist als das in der prallen Sonne.

Picknick, Zelte im Park, Meilanhu, Shanghai
Picknick im Park – hier am Meilanhu in »Little Scandinavia«

4. Wie schützen sich Chinesen vor der Sonne?

Man will ja immer das, was man nicht hat. Wo es in Deutschland als schick gilt, braun zu werden, ist in China also die vornehme Blässe gefragt. Damit signalisiert man, dass man keine Drecksarbeit verrichten muss oder diese zumindest in einem klimatisierten Büro erledigen kann. Deshalb gehört ein feminin bestickter Regenschirm zur Grundausstattung vieler Spaziergängerinnen.

Viele Leute legen sich beim Mopedfahren oder Mahjonggspielen im Hof nasse Handtücher auf Kopf oder Arme, um dem Braunwerden vorzubeugen und sich zu kühlen. Ich habe auch schon gesehen, wie Leute nasse Handtücher wie ein Kopftuch um den Schädel geschlungen und dabei die Zipfel mit den Zähnen festgehalten haben, weil das Handtuch zu klein war, um es unter dem Kinn zu verknoten.

5. Warum tragen viele Männer im Sommer bauchfrei?

Oft gesehen und gern von Ausländern kommentiert: Männer mit hochgerollten Shirts. Früher zogen sie sich das Oberteil gern ganz vom Leib. So entblößte Wampen sah die Regierung aber nicht gern und verbat es; man ist ja jetzt schließlich ein zivilisierter Staat.

Was machten also die findigen Männer, die im Sommer nicht unnötig schwitzen wollten? Sie ließen ihre T-Shirts brav an und rollten sie einfach hoch. Laut Herrn M. kann man an den hochgerollten T-Shirts erkennen, aus welcher Region die Männer kommen. Je nördlicher ihre Heimat liegt, desto höher wird das T-Shirt gerollt. Wenn ihr also das nächste Mal an einem Mann vorbeikommt, der sein T-Shirt bis über die Brustwarzen hochgerollt hat, kommt er vermutlich aus der Pekinger Gegend.

Eingeborene Shanghaier sind aber auch nicht besser. Mein Nachbar beispielsweise besteigt seinen Elektroroller auch schon mal im schlichten Baumwollslip. Was will man auch machen bei diesen Temperaturen …

Auf dem Bambooblog gibt es eine kleine Bildersammlung zu hochgerollten T-Shirts.

6. Was machen Chinesen bei dieser Hitze mit ihren Hunden?

Weil auch die Tiere unter der Hitze leiden, werden hier die meisten Hündchen rasiert. Und nicht nur die Schoßhunde – Golden Retriever und Collies schauen übrigens genauso dämlich aus, wenn man sie bis auf eine Löwenmähne am Hals und den Schwanz rasiert.

7. Warum trinken Chinesen im Sommer Salzwasser?

Das Trinken von Salzwasser soll dem Körper wichtige Stoffe zurückgeben, die ihm durch das Schwitzen entzogen wurden. Das traditionelle Getränk besteht aus Salzwasser mit Zucker und Zitrone, um den ekligen Salzgeschmack zu übertünchen. Damit schmeckt das Getränk wie eine pappsüße Limonade. Teurere Marken bieten neuerdings auch andere Geschmacksrichtungen an.

Salzwasser trinken
’ne Flasche Salzwasser gefällig?

8. Gibt es im Sommer viele Moskitos?

Im feucht-schwülen Sommer treten ganze Heerscharen von Moskitos und anderen Stechviechern auf den Plan. Zum Glück gibt es auch in China genug Vorkehrungen, um sich davor zu schützen, z.B. Moskitosprays, Insektengrills, Räucherspiralen oder – besonderes Highlight – Tennisschläger, die man unter Strom stellen kann. Wer braucht schon Fliegenklatschen, wenn man mit dem Schläger einfach nur in der Luft herumfuchteln und alles erledigen kann, was gerade vorbeifliegt?

Wer sich also mit dem vielfältigen Angebot im Supermarkt eindeckt und sich immer gewissenhaft einsprüht, bleibt auch in Shanghai von Moskitostichen weitgehend verschont.

9. Wie sieht es mit Klimaanlagen aus?

Shanghai ist überall mit Klimaanlagen ausgestattet, mit denen sämtliche Räumlichkeiten (trotz der im Fernsehen ausgestrahlten Richtlinien von 26°C) in Eishöhlen verwandelt werden. Ein Tag in der Stadt bedeutet also extremen Heiß-Kalt-Wechsel, den man als sommerungewohnter Deutscher erst mal mit einer schlimmen Erkältung quittiert. Jedes. Verdammte. Jahr. (Es kann also manchmal doch ganz gut sein, auch bei der größten Hitze etwas Langärmliges dabei zu haben – für drinnen. Sehe ich aber trotzdem nicht ein – schließlich ist Sommer!)

10. Sind Fächer in China nur Deko?

Um der Hitze Herr zu werden, tragen vor allem ältere Männer und junge Frauen immer einen Fächer bei sich, wie wir sie in Deutschland höchstens als Deko auf die Kommode stellen. Auch bei mir gehört der Fächer im Sommer inzwischen immer in die Handtasche.

11. Gehen Chinesen im Sommer schwimmen?

In Shanghai und Umgebung gibt es viele Hallenbäder und Erlebnisbäder, die aber oft hoffnungslos überfüllt sein sollen. Wir waren bis jetzt nur am Jinshan City Beach, dem Strand von Shanghai. An dem war (aus Gründen) nicht allzu viel los.

Ein bisschen greift hier das Klischee tatsächlich: viele Chinesen können nicht schwimmen oder lernen es erst sehr spät. Ob das der Grund ist, warum sich viele Leute nur ins knietiefe Wasser stellen?

An den Badestränden von Qingdao sollen übrigens Skimasken der letzte Schrei sein. Um auch ja nicht braun zu werden!

Jinshan City Beach, Badestrand von Shanghai
»Schwimmen« am Jinshan City Beach

12. Ab wann kann man wieder Wintersachen kaufen?

Schnelllebigkeit ist auch in China ein Thema und so hängen auch hier Mitte August schon wieder die Wintersachen in den Bekleidungsgeschäften. Neulich (Ende Juni) habe ich im Carrefour Regale voller Handschuhe und Wintermützen gesehen. Aber da stapelte sich auch das Katzenfutter in der Lebensmittelabteilung …

Sommer in Shanghai

Ein Sommer in Shanghai ist anstrengend, keine Frage. Die pausenlos drückende Hitze und das ständige Schwitzen machen schnell schlapp. So schlimm wie viele tun, finde ich es aber auch wieder nicht. Schließlich ist man ja doch die meiste Zeit an klimatisierten Orten. Trotzdem würde ich niemandem raten, ausgerechnet in dieser Jahreszeit nach Shanghai zu kommen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.

Eure Frage zum Sommer in Shanghai war nicht dabei? Dann stellt sie in den Kommentaren. Habe ich etwas Wichtiges vergessen? Ich freue mich auf eure Ergänzungen!

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26 Gedanken zu “In 12 Fragen durch den Sommer in Shanghai

  1. Dieser Beitrag kommt genau zur rechten Zeit für mich!
    Nächste Woche Samstag kehre ich nämlich wieder für einen Monat nach Shanghai zurück und beobachte seit ein paar Tagen mit sehr gemischten Gefühlen die Temperaturen auf wetter.com. Dein Blogeintrag hat mir wieder ein bisschen Mut gemacht, dass man auch als Deutsche bei diesen Temperaturen in Shanghai überleben kann. Bisher konnte ich dem heißen August nämlich immer entgehen, aber dieses Jahr muss ich leider ausgerechnet jetzt nach Shanghai fliegen. Naja, ich werde es überleben und um mein Leben schwitzen! Vielleicht begegnen wir uns ja einmal. 😉
    LG

    1. Wie gesagt, die meisten Deutschen verlassen zu dieser Zeit die Stadt 😉 Es kommt halt auch drauf an, wie gut man Hitze verträgt. Aber wenn du eh zum Arbeiten kommst, wirst du wahrscheinlich den Großteil des Tages an gut klimatisierten Orten sein, da ist das dann wirklich kein Problem.

      Du kannst dich gern mal melden, falls du Zeit hast! 😀

    1. Ich kriege das mit den Kindern ja nie so mit, aber neulich war so eine Rallye für Grundschüler bei uns im Park. Ich schätze mal, dass auch viele Kinder in irgendwelchen Sommerkursen usw. sitzen müssen …

  2. Ich frage mich dann ganz ehrlich immer, warum die Leute Tiere kaufen, die ganz eindeutig nicht an die vorherrschenden klimatischen Bedingungen angepasst sind. Hier in Japan genauso, obwohl es bei uns nicht ganz so heiß wird und wir tatsächlich noch vier ausgeprägte Jahreszeiten haben (was einem ein jeder Japaner stolz erzählen wird). Da laufen teils Bernersennenhunde durch die japanische Großstadt…

    1. Das frage ich mich auch oft. Hier werden Huskys immer beliebter, total bescheuert! Die dürften sich hier noch nicht mal im Winter wohlfühlen, wie muss das dann erst im Sommer bei fast 40°C sein? (Die werden meistens übrigens nicht rasiert, ich vermute wegen dem schönen Fell. Vermutlich gelten sie als Statussymbol?)

      1. Ein bisschen spät, aber: ich mag’s warm und mein Körper hat sich recht schnell an die Temperaturen gewöhnt. Ich find’s super, abends nichts langärmliges mitnehmen zu müssen (verrückt, wenn man bedenkt, dass es in D jetzt nachts wieder einstellig ist…) – und mir graut es schon davor, wenn es jetzt dann nachts unter 20 Grad hat 😉
        Ich weiß, ich bin verrückt was das Wetter angeht!

        Toller Artikel, hat den Sommer gut zusammen gefasst… Hätte ich den mal zum Erscheinungsdatum gelesen (bin seit 03.08. da), wär mir die ersten Tage bei den bauchfreien Männern sicher nicht alles aus dem Gesicht gefallen 😀

  3. Bei den hochgerollten T-Shirts musste ich echt schmunzeln, das gibt es in Japan (zum Glueck?) nicht XD Nachdem ich die Sonnenschirmchen der Japanerinnen jahrelang belaechelt hand, ueberlege ich mir gerade, mir so etwas doch auch zuzulegen, die Sonne knallt in Tokyo doch ganz schoen herunter (und der Schirm soll ja auch vor den boesen UV-Strahlen schuetzen)..

    1. Ja, zum Glück, meistens machen das wirklich die Männer, die man nicht unbedingt so entblößt anschauen mag 😉

      Haha, die Sonnenschirme finde ich auch immer attraktiver. Mobiler Schatten, eigentlich voll gut! Es gibt da wohl auch spezielle, die innen beschichtet sind. Das sind dann die, die vor der UV-Strahlung schützen … Mal sehen, vielleicht im nächsten Jahr dann 😉

  4. Die strombetriebenen Tennisschläger-Mückenkiller habe ich in Finnland auch schon gesehen. Bei den Herrscharen von Mücken, die bisweilen einfallen, können die aber auch nicht mehr viel ausrichten.

    Als ich das mit den rasierten Collies gelesen habe, habe ich mir übrigens dieselbe Frage gestellt wie Claudia…

    1. Ja, bei zu vielen Mücken hilft das auch nicht mehr. Unser Obsthändler steht dann immer stundenlang wedelnd über seiner Ware, aber bis wir das Obst zu Hause haben, kriechen doch wieder überall die Maden raus …

      Bei den Hunden frage ich mich das auch oft. Gerade bei den Huskys (!), die hier immer beliebter werden. Die armen Viecher …

  5. Oh je, zuerst dachte ich Sommer von Mai bis Dezember – wie toll ist das denn. Da will ich leben. Doch beim weiter lesen habe ich beschlossen hier zu bleiben… Auch wenn ich den Winter hasse. 😉
    LG Susanne

  6. Ganz schön heftig, diese Temperaturen. Und dazu noch Schwüle. Bei den Hitzewellen dieses Jahr in Deutschland habe ich mich immer schon mal auf ein „reinigendes“ Gewitter gefreut. Der Nachteil ist, dass es danach meist tagelang kühl und regnerisch bleibt. Aber die nächste Welle Saharaluft soll im Anmarsch sein. Kommt es dort wegen der Schwüle nicht auch zu schweren Gewittern? Der Heiß- und Kaltwechsel bleibt mir allerdings erspart, weder zu Hause noch auf Arbeit haben wir Klimaanlagen.
    Dass sich die Leute bei diesen Temperaturen Huskies zulegen müssen, muss man sicher nicht verstehen? Abgesehen davon brauchen diese Hunde viel Bewegung. Ich hoffe, die Leute legen bei der Hitze dann auch jeden Tag ein paar Kilometer zurück mit ihren Huskies.
    Wie verträgt Pao Pao diese Temperaturen? Oder ist er das gewöhnt?
    Herzliche Grüße, Eberhard

    1. Ich denke, eure Hitzewelle dieses Jahr ist mit unserem Wetter hier zu vergleichen, nur vielleicht nicht ganz so feucht …

      Ja, hier gibt’s auch öfter mal Gewitter. Reinigend ist das leider nicht, denn auch bei Regen kühlt es hier kaum ab – dafür wird es noch schwüler 😉

      Ich schätze leider, dass die Huskies nicht mal bei kühlem Wetter genügend Auslauf bekommen. Wo sollen sie auch hin? In die meisten Parks darf man die Hunde nicht mitnehmen und so laufen die höchstens eine Runde um den Block. Viel zu wenig …

      Pao-Pao machen die Temperaturen schon auch zu schaffen. Er ist halt immer da, wo wir sind, weil da die Klimaanlage läuft. Aber eigentlich liegt er nur rum, trinkt viel und schläft die meiste Zeit. Wie geht es euren Katzen so? Die dürften die Hitze doch auch nicht gewohnt sein, oder?

      1. Diese extreme Hitze mögen sie wirklich nicht. Wir wohnen ganz oben, da heizt es die Wohnung besonders auf. Sie dösen dann meistens oder schlafen. Mit der feuchten Hand oder einem feuchten Lappen über den Rücken streichen, das mögen sie. Die Verdunstung des Wassers kühlt das Fell. Aber wenn bei euch so schon eine hohe Luftfeuchtigkeit ist …
        Wir nutzen dann immer die Morgen- und Nachtstunden, wenn die Luft draußen etwas kühler ist. Wobei „tropische Nächte“ in letzter Zeit gar nicht mehr so selten sind.
        Na ja, immerhin kann Pao Pao dann nahe der Klimaanlage liegen. 🙂 Das dürfte ihm schon gefallen.

  7. Irgendwie fand ich den Sommer viel angenehmer als in Deutschland, auch wenn doch viel viel heißer.. aber wir waren ja meistens auch die ganze Nacht unterwegs und tagsüber drinnen..
    Ich weiß nicht woher, aber in letzter Zeit sehe ich öfter auch mal hier in Deutschland einen Mann mit hochgerolltem Shirt und muss jedes Mal grinsen. Aber dank dir weiß ich endlich, warum die das so machen – mir war nämlich wirklich nicht klar, warum man das Shirt nicht einfach auszieht 😀
    Der Anti-Mücken-Tennisschläger wurde auch immer sehr gerne im Restaurant über dem Grill genutzt – sind ja auch nur Proteine, wa 😀

  8. Zur Zeit ist in Deutschland auch ein heißer Sommer, die 40-Grad-Grenze wurde geknackt.
    Im Süden ist es immer noch heiß.
    Bei uns im Münsterland heute nur noch 22 Grad.
    Danke für deinen Bericht.
    In den USA nehmen die Leute Winterjacken mit in die Büros, weil da die Klimaanlagen so überaus kalt sind.
    Die hochgrollten T-Shirts sind ja witzig.
    Schirme können natürlich gegen die Sonne ein wenig helfen. Nur hat man dann eine Hand weniger frei.

    1. Ja, habe ich auch schon gehört, dass es bei euch dieses Jahr extrem ist. Da könnt ihr mal sehen, was hier in Shanghai der Standard ist 😉 (Ich habe aber das Gefühl, dass die Sommer in Deutschland eh wärmer werden, seit ich nicht mehr da bin …)

      Ich verstehe nicht, warum man die Klimaanlagen immer so extrem einstellen muss. Winterjacken ins Büro schleppen, oh je …

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