Wu Bai & China Blue – Auf dem Konzert vom chinesischen »King of Live Music«

Wu Bai & China Blue Concert 2015, Shanghai

Jetzt kann ich also wieder einen Punkt von meiner imaginären Bucket-List für China streichen: einmal auf ein chinesisches Konzert gehen. Meine Wahl fiel auf Wu Bai & China Blue. Der Taiwan-Rocker wird auch als »King of Live Music« bezeichnet. Ob er diesem Ruf gerecht wird, welche Songs er gesungen hat und was das mit meiner Katze zu tun hat? Das erfahrt ihr nach dem Cut.

Warum ausgerechnet ein Konzert von Wu Bai?

Das Problem bei chinesischer Popmusik? Viele Songs sind mir zu schnulzig und zu simpel, die Sänger oft zu stark auf ihre Looks reduziert. Und wenn dann doch mal ein Lied ganz nett klingt, heißt es noch lange nicht, dass die Stimmchen auch live überzeugen. Und einen Haufen Geld ausgeben, um dann einem katastrophalen Konzert beizuwohnen – nein, danke.

Dann fällt mir Taiwan-Rocker Wu Bai ein, der sogenannte »King of Live Music«. Den habe ich schon in München gern gehört. Ob der vielleicht mal nach Shanghai kommen würde? Recherche ergibt: würde er. Und das schon in zwei Wochen! Da fällt die Entscheidung leicht. Wenige Tage später halte ich die total durchweichten Eintrittskarten in der Hand.

Wu Bai & China Blue Concert Shanghai 2015
Der Lieferant drückte mir den zerrissenen, geklebten und total durchweichten Umschlag mit einer Selbstverständlichkeit in die Hand als müsse das so …

Wu Bai & China Blue Concert Shanghai 2015
Wir geh’n da fei hin

伍佰 (Wu Bai) – Der Taiwan-Rocker namens 500

Warum ich so sicher sein kann, dass das Konzert von Wu Bai kein Flop wird? Damals in Deutschland war ich irgendwie über seinen Song 浪人情歌 (Wanderer’s Love Song, siehe Video unten) gestolpert, fand ihn gut und stöberte weiter. Ich habe mir sogar ein Album von ihm gekauft – ein Live-Mitschnitt aus einem Konzert von 1995. Auch das gefiel mir, obwohl ich Live-CDs normalerweise nicht so mag.

Wu Bai scheint sowieso ein Allround-Talent zu sein. Er kann singen, Gitarre spielen und schreibt auch seine Lieder selbst – im chinesischsprachigen Raum eher eine Seltenheit. In der Schule muss er auch mal ziemlich gut gewesen sein. Weil er angeblich fünf Prüfungen hintereinander mit jeweils 100 Punkten bestand, nannte man ihn fortan 500 (Wu Bai).

Seine großen Zeiten feierte Wu Bai mit seiner Band China Blue in den Neunzigern. »Campus-Musik« nennt Herr M. die Musik. Denn Wu Bai hörten damals hauptsächlich Studenten. Die waren reif für frischen Wind und Wu Bai stach mit seiner Rockmusik als einer der ersten aus dem Mandopop-Einerlei heraus.

Wu Bai & China Blue CD 1995
Wu Bai & China Blue – Live (1995)

Das Konzert

Die Leute, die zur Mercedes-Benz-Arena pilgern, sind bunt gemischt: Nostalgiker in unserem Alter, alte Fans, aber auch viele, die jünger sind als wir, Frauen, Männer, sogar ein paar Kinder. Nur andere Ausländer entdecke ich keine. Dafür ernte ich selbst viele neugierige Blicke und lande bei so manchem Selfie prominent platziert im Hintergrund …

Die Bühne ist schlicht in Szene gesetzt, hier steht wirklich noch die Musik im Mittelpunkt. Und die ist erst einmal eins: laut. Extrem laut. In Deutschland wären so viele Dezibel bestimmt verboten. Der Bass lässt die Halle erzittern, vibriert durch den ganzen Körper bis in die Fingerspitzen. Hallo, Hörschaden!

Den Fans scheint das nichts auszumachen. Sie schwenken bunte Leuchtstangen, tragen blinkenden Haarschmuck (Ohren, Hörner, Schleifchen) und machen alles, was Wu Bai von ihnen verlangt (klatschen, La-Ola-Wellen, aufstehen). Natürlich schmettern sie jede Liedzeile mit und lachen sich halbtot, als sich der Musiker über die Hitze in Shanghai beschwert (müsste es in Taiwan nicht noch unerträglicher sein?).

Platz für chinesische Kuriositäten bleibt natürlich auch. So etwa der Hardcore-Fan in den vorderen Reihen: Sie ist als Engel verkleidet und schafft es bald, die Aufmerksamkeit der Band auf sich zu lenken.

Tatsächlich singt Wu Bai auch live erstaunlich gut. Überhaupt klingen die meisten Lieder live noch einmal viel besser als in den Kaufversionen. Die Band ist auch zu Experimenten aufgelegt, spielt manche Lieder um einiges härter als gewohnt, andere dafür dann ganz lässig mit Acoustic-Gitarre. Und natürlich dürfen die Bandmitglieder auch alle mal solo ran. Da sehe ich dann doch noch einen Ausländer. Ich wusste nicht, dass der Schlagzeuger ein Amerikaner ist (und hätte es aus der Entfernung auch nicht gesehen, wenn es nicht extra erwähnt worden wäre).

So viel Spielfreudigkeit wissen auch die Fans zu schätzen. Als die Band verschwindet, schreien sich die Leute die Seele aus dem Leib. »Wu Bai!« Der Schrei nach Zugabe, übrigens hauptsächlich von den Männern.

Irgendwann ist dann trotzdem Schluss. »Wisst ihr nicht, wie spät es schon ist?« Wu Bai hat ja Recht. Wir schaffen es gerade noch so in eine der letzten U-Bahnen.

Wu Bai & China Blue Concert Shanghai 2015

Die Musik

Hier ist eine kleine Auswahl an Songs, die Wu Bai & China Blue gespielt haben (die ersten vier sind meine ganz großen Favoriten). Wie gefallen sie euch?

EDIT: Leider scheinen einige Youtube-Videos in Deutschland nicht zu funktionieren 😦 Die Alternativen auf Tudou sollten aber gehen (unbedingt anklicken, die ersten vier sind ja die besten).

浪人情歌 (Wanderer’s Love Song) – ganz großer Klassiker
Alternative: Tudou

挪威的森林 (Norwegian Wood) – toll
Alternative: Tudou

痛哭的人 (The Person Who Weeps Bitterly) – wird mit jedem Hören noch besser
Alternative: Tudou

晚风 – herrlich entspannt
Alternative: Tudou

黃色月亮 (Yellow Moon) – ganz großes Highlight auf dem Konzert

光和熱 (Light And Heat) – mag ich persönlich nicht so, aber auch da ging’s ab auf dem Konzert

Und die Katze?

Ach ja, eine Frage muss ich noch beantworten. Was hat das Konzert von Wu Bai mit meiner Katze zu tun? In einem Lied singen sie »跑跑跑跑跑« (paopaopaopaopao). Das heißt »rennen«, aber ist eben auch der Name meiner Katze (Pao-Pao).

Witzig: Als ich meinem Kater zu Hause die Textstelle vorspiele, reagiert er tatsächlich darauf, erkennt die Lyrics als seinen Namen, spitzt die Ohren und sucht den Raum ab. Und denkt sich wahrscheinlich: »Warum rufen mich da fremde Männer? Und wo sind sie? Und vor allem: haben sie was zu fressen für mich?«

生存遊戲 – der »Pao-Pao-Song«
Alternative: Tudou

Fazit

Ich fand das Konzert gut gemacht, habe es sogar im Traum verarbeitet. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert.

Solltet ihr also auch einmal auf ein chinesisches Konzert gehen wollen, geht zu Wu Bai. Er zeigt auch eindrucksvoll, dass Chinesen eben nicht immer das Klischee von primitiven Popsongs und schönen Stars erfüllen müssen. Wenn Wu Bai das nächste Mal nach Shanghai kommt, würde ich wieder hingehen, auch wenn die Karten relativ teuer sind (wir saßen auf der zweitbilligsten Platzkategorie und zahlten 380 RMB pro Karte).

Ich wage es sogar, zu behaupten: Das Konzert war das coolste, das ich in meinem Leben bis jetzt besucht habe. Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich das ausgerechnet von einem chinesischen Konzert mal sagen würde …

Wart ihr schon mal auf einem chinesischen Pop/Rock-Konzert? Wie hat es euch gefallen? Und was sagt ihr zu Wu Bai?

Wu Bai & China Blue Concert Shanghai 2015

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30 Gedanken zu “Wu Bai & China Blue – Auf dem Konzert vom chinesischen »King of Live Music«

  1. Das hört sich gut an! Aber schon wegen der Lautstärke würde ich nicht hingehen. Bin schon immer kein Fan von Life-Konzerten gewesen. Deshalb ist es jetzt richtig schade, dass man die Videos hier in Deutschland nicht abspielen kann (wg. GEMA).

  2. Hi,hi, das mit der Katze finde ich gut! 😀
    Ich hatte mal eine weiße Katze die hieß Jeanny. Von David Bowie gibt es das Stück „Jean Genie“. Das hört sich gesungen wie Jean – Jeanny an. Meine Katze fühlte sich, genau wie Dein Pao-Pao, angesprochen. 😉
    LG Susanne

    1. Haha, schon lustig, wie gut Katzen hören können 😀

      Meiner hat aber inzwischen gemerkt, dass die Stimmen aus dem Handy kommen. Dann hat er das Handy attackiert und gibt sich seitdem betont desinteressiert, wenn ich ihm die Stelle vorspiele 😀

      1. Er hat gezeigt was er von der Sache hält. 😉 Verar…. lässt sich Dein Kater nicht. Meine Mieze ist immer wieder darauf reingefallen. Oder sie mochte das Lied von David Bowie so gern? Man weiß so wenig… 😉

  3. Trotz aller Unterschiede in der Kultur, Dein Beitrag verrät mir, dass ein Rockkonzert ein Rockkonzert ist. Das ist irgendwie auch beruhigend. :-))) Und Klischees gibt es schließlich auch in der westlichen Musikszene. Ich konnte leider nicht alle Videos sehen (möchte bloß wissen, was die GEMA mit chinesischer Musik zu tun hat?), aber was ich gehört habe, klingt gut. „Light & Heat“ schon richtig europäisch, von der Sprache mal abgesehen.
    Herzliche Grüße, Eberhard

    1. Na toll! Da nimmt man schon extra die Videos, die die Plattenfirma offiziell reingestellt hat … (Konntest du außer Light & Heat noch ein Video sehen oder war das das einzige? Das war nämlich auch noch das schlechteste Lied in der Auswahl 😦

      Ansonsten habe ich hier zwei Alternativen, ich hoffe, die funktionieren wenigstens:

      http://www.tudou.com/programs/view/yf0IDcKZMR0/ (Wanderer’s Love Song)
      http://www.tudou.com/programs/view/K-KcjAAAU3A/ (The Person Who Weeps Bitterly)

      1. Yellow Moon und der Song für Pao Pao liefen noch, also die letzten drei. Hat Dein Kater ja einen tollen Song bekommen. Die anderen werde ich mir dann auch noch anhören. Danke nochmal dafür, Eberhard

      2. Eine positive Überraschung, Rockmusik aus China, auch was die Balladen betrifft. Norwegian Wood ist eine Supernummer. Habe mich ja eigentlich schon auf ein Beatles-Cover gefasst gemacht, aber es war ein eigenständiger Song. Konnte ich den Abend nach der Spätschicht melodiös ausklingen lassen.
        Auf der Tudou-Seite stand zwar alles in chinesisch, aber dazwischen Werbung von Unternehmen aus meiner Region. Und das sind bestimmt keine Weltunternehmen. :-)))
        Herzliche Grüße, Eberhard

      3. Freut mich, dass es dir gefällt 😀

        Die Werbebanner richten sich nach deinem Surfverhalten. Ich bekomme dann immer Katzenfutterwerbung oder Werbung über Sachen, über die ich gebloggt habe 😉

  4. Bei Youtube gibt es unzählige Musikvideos. Ich starte also youtube.de, kopiere dort den chinesischenTitel in das Suchfeld und finde dann Videos von Wubai (notfalls einen Eintrag mit 伍佰 auswählen) und ab geht die Post. Die Musik gefällt mir übrigens ganz gut (bin sowieso ein Fan chinesischer Popmusik).

    1. Genau so geht’s 😀 So findet man bestimmt auch die Videos, die ich verlinkt habe, in Versionen, die nicht gesperrt sind. Aber von China aus ist es schwer rauszufinden, was bei euch geht und was nicht …

      Und schön, dass die Musik hier so gut ankommt 😀

  5. Hallo,
    danke für deinen ausführlichen Bericht des Konzertes. Du hast vollkommen Recht,man hat vollkommen falsche Vorstellungen von chin. Musik. Hier in Trinidad leben viele Chinesen,die als Arbeiter für die Zuckerrohrfelder vor 150J hier her kamen. Daher kenne ich die chin. Musik,die manche von China mitgebracht haben,…..klingt halt,wie bei uns in Dtld im China-Restaurant. Recht nett,aber nichts Besonderes. Die Musik,die du eingestellt hast ist da für mich eine total neue Erfahrung .Danke.
    Und übrigens,ich kann alles hier in Trinidad locker aufrufen und hören. Muss was mit Dtld zu tun haben.
    Freue mich auf neue Beiträge von dir.
    Ciao
    Claudia

    1. Interessant, ich wusste nicht, dass in Trinidad so viele Chinesen leben.

      Bei der Musik ist es halt wie im Rest der Welt. Es gibt verschiedene Genres, für jeden Geschmack etwas. Dass es hier tendenziell mehr simple Lieder gibt, liegt vielleicht auch am Karaoke-Fieber. Da müssen die Lieder ja einfach sein, damit es jeder irgendwie hinkriegt 😉

  6. Mich würde ein Konzert von einer Sängerin aus Singapore mehr reizen – nämlich von (Stefanie) Sun Yanzi, von der ich ein großer Fan bin.
    Eigentlich bin ich auch zufällig über ihre Musik gestolpert – ich kaufte 2004 eine CD einer unbekannten Sängerin weil die alle nur 1-2 Euro kosteten … inzwischen hab ich wohl all ihre Alben (teilweise mehrfach) 😀
    Hab auch schon versucht ein paar ihrer Lieder zu übersetzen … ist hoffentlich halbwegs geglückt 😉
    Dass ich allerdings wirklich mal ein Konzert von ihr besuche, ist wohl utopisch … zu einem hohen Eintrittspreis käme ja noch das Flugticket dazu (In Europa wird sie kaum ein Konzert geben).

    1. Haha, die großen Willkür-Importe für alle CDs/DVDs, die nur 1-2 Euro kosten, kenne ich auch noch zu gut. (Aber warum kaufst du ihre Alben gleich mehrfach?)

      Von Stefanie kenne ich auch ein paar Lieder, aber irgendwie ist da nichts hängen geblieben. Mir waren wohl immer andere Songs wichtiger 🙂

      Lyrics habe ich auch schon einige zu übersetzen versucht (aber gerade im kantonesischsprachigen Raum wird das oft sehr kryptisch – die Texte versteht dann nicht mal mein Mann). Und im Alltag lassen sich diese neuen Ausdrücke leider auch nicht oft verwenden. Na ja, jetzt widme ich mich erst einmal eingehender den Texten von Wu Bai, die sind einfacher zu verstehen (aber eben auch Langzeichen) …

      1. Liedertexte übersetzt gibt es meistens im Web, allerdings in der Regel auf Englisch.

        Sun Yanzi gehört auch zu meinen Lieblingssängerinnen, obwohl A-mei (Zhang Hui-mei) mein absoluter Favorit ist (war halt mein Einstieg in das Genre). Übrigens gibt es wohl eine Tendenz, dass viele die Sänger/innen des anderen Geschlechts bevorzugen (ist eigentlich verständlich).

        CDs aus Asien für 1 bis 2 Euros habe ich noch nie gesehen, da werde ich richtig neidisch. Ich kaufe immer ein, wenn ich (alle paar Jahre) vor Ort bin. Leider wird das immer schwieriger, weil die (physische) CD in der Popmusik auf dem absteigenden Ast ist. Ich brauche die CD aber, weil ich die Musik oft nur anhand des CD-Covers unterscheiden kann, da meine Chinesischkenntnisse zu gering (und in Thai oder Vietnamesisch Null) sind.

      2. Klar kann man die übersetzten Texte im Web finden, aber eben auch nicht alles, und schon gar nicht vor zehn Jahren 🙂

        Ich erinnere mich an einige Übersetzungsblogs, die irgendwann dicht gemacht haben, weil die Nachfrage nicht mal auf Englisch groß genug war. Ich weiß nicht, wie es heute aussieht, weil ich dann angefangen habe, es eben selbst zu übersetzen. Ist ja auch eine gute Übung.

        So billige CDs bekam man damals über Ebay. Ich habe dann immer die Angebote von HK-Anbietern durchforstet und von einem immer mehrere Sachen gekauft, so konnte man auch gut Versand sparen. Die CDs waren dann halt meistens schon ältere Alben, von nicht so gefragten Interpreten oder eben gebrauchte Scheiben.

        Wenn du CDs online kaufen möchtest, kann ich dir yesasia.com empfehlen. Da habe ich oft „Großeinkäufe“ gemacht, war immer sicher und zuverlässig. Für 1-2 Euro kriegt man da aber wohl auch nichts mehr …

      3. Das mit den mehrfachen Alben ist teilweise keine Absicht … manchmal bekam ich auch CDs geschenkt, oder das Cover war anders … hatte beim Einkauf in China nicht immer den Überblick, welches Album ich in Deutschland schon gehortet hatte – über die Alben von Sun Yanzi hatte ich diesen die ersten Jahre allgemein nicht 😀
        Hab aber auch ein neueres Album doppelt (von zwei verschiedenen Bekannten aus Taiwan bekommen – wenige Tage nach dem Erscheinen) und das eine davon bleibt ORIGINALVERPACKT 😛
        Ein Highlight in meiner Sammlung (http://data6.blog.de/media/786/4757786_2fea919f19_l.jpeg*) ist ein riesiges Poster von Yanzi, dass ich 2005 in Beijing ergattern konnte … das hing überklebt hinter einem „Stapel“ anderer Poster an der Rückwand der Kasse in einem kleinen Musikladen (den ich Jahre danach nie wieder fand). Irgendwie ist es mir im Nachhinein ein Rätsel, wie ich wissen konnte, dass hinter all den andern Postern eines von Sun Yanzi hing …
        Das erste Album, das ich von ihr gekauft hatte (und weshalb ich mich in ihre Musik verliebt hatte) hieß „My desired Happyness“ ( 我要的幸福 ). Die Bandbreite ihrer Musik und ihre Art zu singen haben mich von Anfang an sehr beeindruckt, auch wenn ich damals eigentlich kein Wort verstand. – Tue mich immer noch schwer damit.

        (* schon etwas älteres Bild – Blog.de ist nach Ende des Jahres nicht mehr verfügbar)

      4. Ich sehe schon, du bist ein richtiger Fan 😀 – und ich muss mich mal genauer mit ihr beschäftigen.

        Aha, das mit den CDs kann ich so nachvollziehen. Mir kam es auch immer so vor, dass es bei asiatischen CDs immer tausend Versionen gab (das war doch bei den „westlichen CDs“ nie so, da gab es ein Album und fertig, vielleicht mal noch ne Deluxe-Variante …). Aber bei den chinesischen gibt es dann die Versionen für jedes Land, manchmal mit ein paar Tracks mehr oder weniger, mit Bonus-Video-CD, verschiedenen Covern wie du sagst und und und. Da kann man wirklich mal den Überblick verlieren …

  7. Das mit den verschiedenen unterschiedlichen CDs kann ich bestätigen. Meine (momentane) Lieblings-CD aller Zeiten ist Amit von A-mei (alias Zhang Huimei alias Amit). Die CD erschien in „regular, limited white, limited black and limited CD+DVD editions“. Letztere Version enthielt ein zusätzliches taiwanesisches Stück (A-mei stammt aus Taiwan). Die Hongkong-Version enthielt ein zusätzliches Stück in Kantonesisch. Wenn ich auf meiner CD zum Beispiel die Nummer 3 höre und etwas darüber im Web lesen möchte (englischer Titel, Text), kann ich dort nicht einfach nach Nummer 3 suchen, sondern muss den Titel in chinesischer Schrift bereithalten.

    Auf einer anderen CD-Box steht „FOR SAIE IN MAINLAND CHINA ONLY“. Da gibt es bestimmt auch noch weitere Versionen. Diese CD-Box ist übrigens laut Aufdruck „Made in Germany“, was vom Preis her schon gar nicht sein kann, auch der Schreibfehler spricht dagegen. Ich habe übrigens noch 2 weitere CDs, in Hongkong oder China gekauft, zum dort üblichen Preis für CDs, die angeblich „Made in Germany“ sind. Weiß da jemand mehr dazu?

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